Liebe Geschwister,
es ist die zeit gekommen, wo Gott seinen heiligen Geist über viele menschen ausgießen möchte. Ihr wißt ja aber, dass der neue Wein nie in die alte Schläuche gefüllt wird, sonst zerreißen sie und der Wein kann seine kraft nicht entwickeln.
Als Jesus zu den Menschen kam, hatte Er grundlegend andere Gedanken. Jesus war ein Reformator. Er hat etwas ganz Neues gemacht, was bis jetzt noch keiner machte.
Hier sind nur wenige Beispiele. Er redete mit Samariterein. Er vergab der Sünderin, die gesteinigt werden sollte. Er heilte am Sabbat. Er nannte Pharisäer, hochgeachtete Lehrer Israels, als getünchte Gräber oder blinde Blindenführer und noch viel mehr.
Es ist die Zeit gekommen, wo Jesus seine Gemeinde zum Treffen mit ihm vorbereiten möchte. Seine Braut soll ihm in Kraft, in Schönheit gleichgestellt sein.
Wie sieht denn jetzt seine Braut aus?
Wisst ihr, dass aktuelle Gemeinde mehrere Hindernisse geschaffen hat, damit die Menschen nicht zu Gott kommen können.
Wisst ihr, was das ist? Das sind unsere Gottesdienste.
Es gibt mehrere Bedingungen, die ein Mensch erfüllen, um am Gottesdienst teilzunehmen. Erstmal muss er sehr diszipliniert sein und jeglichen Druck und Streß bewältigen können. Für jeden berufstätigen Mensch, der jeden Tag früh aufstehen muss, am Sonntag um 10 Uhr morgens im Gottesdienst zu sein, ist ja eine herausforderung. Ja, aber es wird gesagt, wenn du voll Geistes bist, dann wirst du schon um 7 Uhr morgens in der Kirche sein. Du musst doch ein Opfer bringen für Gott.
Was ist aber mit Ungläubigen?
Warum muss er sich so ein Streß antun?
Will nicht eine Familie in Ruhe am Sonntag zusammen frühstücken und Zeit für Familie haben? Wir haben falsches Denken, wenn wir deken, dass die Gottesdienste uns helfen die Welt zu verändern. Nein, dass sind unsere Familie, in denen sich die Gottes Liebe bewegt, die verändern die Umgebung, weil es nicht etwas gesagtes, sonder etwas gelebtes ist.
Ich habe selbst vier Kinder und ich weiß, was bedeutet um 10 Uhr morgens mit ganzer Familie im Gottesdienst zu sein.
Warum halten wir uns so stark an unsere Gottesdienste um 10 Uhr?
Sind das nicht alte Traditionen, die unsere Vorfahren uns mitgegeben haben? Ist das nicht das, was uns so gut Sicherheit gibz zu Christus zu gehören?
Was ist überhaupt ein Gottesdienst?
Ist das nicht mal einen kranken Bruder zu besuchen? Ist das nicht mal die Kinder der alleinerziehenden Mutter zu betreuen? Ist das nicht deinem Nachbarn zuzuhören? Ist das nicht der Waisen und Witwen zu helfen?
Oh, das ist ein bißchen anstrengend. Es ist doch viel besser im Gottesdienst zu sitzen und ein schönes Gefühl zu haben. Sind das nicht eher Sitzdienste?
Unser Kopf wird mit so viel theologischen Kenntnissen gestopft, so dass wenn wir aus dem Gottesdienst rausgehen, haben wir solche Gedanken:“ wie soll ich das nur im Leben umzusetzen?“
Und was ist denn mit unseren kindlichen Herzen. Wir sind doch die Kinder Gottes und den Kindern gehört das Himmelreich. Warum sind fast kaum Kinder in den Gottesdiensten? Weil sie Kinder sind und stören den Erwachsenen Gott zu erleben. Die Kinder sollen in der Mitte der Gemeinde sein. Wir sollen von ihnen lernen zu glauben.
Das heißt:
- wir schalten unsere Erwachsenenkopf einfach ab
- wenn wir zusammenkommen, dann spielen wir mit den Kindern und hören ihnen zu
- Gott redet durch die Kinder
- wir wollen Masken ablegen und auf die Ebene der Kinder gehen.
Wisst ihr, dass der Höhepunkt unseres christlichen Lebens so ein Gottesdienst ist, nicht die Gemeinschaft mit anderen Gläubigen, nicht der Dienst am Nächsten, nicht Gebet oder stille Zeit.
Die Pastoren verbringen so viel Zeit mit der Vorbereitung von Gottesdiensten, damit diese „Erwachsene“ sich angesprochen fühlen.
Was würde passieren, wenn diese Erwachsene ihr kindliches Herz entdecken würden?
Dann würden sie wahrscheinlich aus der Gemeinde ausgeschlossen sein.
Sie würden zu viel Individualität, zu viel Persönlichkeit , zu viel „so wie ich bin“ mit sich mit bringen. Wie kann man solche leiten und ihnen die Worte des Lebens beibringen.
Und das ist die Tatsache, das die Menschen, die ihre Persönlichkeit, ihr kindliches Herz nicht aufdeben möchten, bleiben da draußen.